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#1 (Permalink) |
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Postrank 2
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Ich eröffne ein neues Thema für meine Gedichte, weil einige alte von mir dabei sind, so kann ich sie besser sortieren, außerdem brauche ich wirklich Hilfe, da ich oftmals kein besonders gutes Takt- und Strophengefühl zu haben scheine.
Zudem werde ich mich bemühen möglichst viel im Thema "Gedichte und Gedanken des Tages zu posten... LG David |
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#2 (Permalink) |
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Postrank 2
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Hölle 44
Eine perverse Anreihung von Menschen Weiße Kittel ersticken das Individuum Stumme Angst, verheerende Stille Für den Wahn der Wissenschaft Nummern werden ausgerufen In eine leere Halle So erschreckend steril Eine leblose Hölle, die nur Menschen Imstande sind zu schaffen Das Ziel vor Augen Bleiben Gesichter ungekannt Die klaren Schreie verhallen unbeirrt Bis die Qual ihre schwarzen Schleier zieht Ein genährter Mann, mit strebendem Blick Frei von Moral und Menschlichkeit Er ist der Mörder mit Frau und Kind Es ist Mister Jekyll und Doktor Hyde Ein Mann der weiß sein Leid zu rechtfertigen Nur die Gunst der Hysterie nutzen Er missachtet Eid Doch nur mit edlem Grund: Unschuldige entleiben und Mörder wahren Geändert von Dave91N (12.06.2008 um 16:16 Uhr) |
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#3 (Permalink) |
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Super-Moderator
Registriert seit: 14.05.2008
Ort: Mallorca/Kitzbühel/St.Kitts
Beiträge: 305
Renommee-Modifikator: 1 ![]() |
Pfffft......... das muss ich erst verdauen...... Dazu heut' irgendwann, spät in der Nacht, wenn ich die Stille meiner selbst auch in dem mich Umgebenden hören kann, dann vielleicht mehr.......
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"Alle Menschen werden als Originale geboren, die Allermeisten sterben aber als Kopien." |
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#4 (Permalink) |
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Postrank 2
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Raum der Einsamkeit
Öffne Deine Augen, genieße die Nacht Es gibt keine Fenster im Raum der Einsamkeit Ich vermisse das Blau des Himmels Gefangen in nicht greifbarem Schwarz Auf meinen Händen getrocknetes Blut Von nie vergessenen Kämpfen Es erinnert mich an das, was ich war Werde ich jemals einen Ausweg finden? Ich liege im Nichts Von der Zelle meiner Gefühle umschlungen Lebe ich in nur noch in meinen Erinnerungen Verloren in mir selbst Habe ich aufgehört zu kämpfen Doch mein Herz schlägt unbeirrt |
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#5 (Permalink) |
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Super-Moderator
Registriert seit: 14.05.2008
Ort: Mallorca/Kitzbühel/St.Kitts
Beiträge: 305
Renommee-Modifikator: 1 ![]() |
Ich hoffe Du verzeihst, .... ich habe ein wenig mit Deinem (obigen) Thema "herumgespielt" und das ist dabei herausgekommen:
======= Die Augen weit offen, lieg’ ich betroffen schlafend hellwach im Schwarz der Nacht So wie die Zeit hat Einsamkeit keine Ritze, keinen Spalt mir ist kalt. Tja, so ist die Einsamkeit, alleine oder auch zu zweit hat einfach keine Fenster drängen nur Gespenster Suchend, tastend, sehnend mich gefangen wähnend wo ist es bloß, des Himmels Blau das ich so liebend gerne schau’ So schwarz und nicht zu greifen wollt’ ich daran nur reifen Blut an meinen Händen Leere in den Lenden. Kämpfe die ich nie gefochten mit keinem Ausweg sind verflochten ich ahn’ es nur: Ich war einst wer! doch erinnern fällt mir schwer. Das Nichts ist meines Fühlens Zelle So findet sich an dessen Stelle der Rest von einer Ahnung mir für das Morgen Mahnung. Ich lebe dort wo ich gewesen geschrieben und auch nachzulesen entspricht es heute meinem Wesen hinweggefegt vom Lebens-Besen Müde sinkt der Arm, das Schwert ist es diese Kämpfe wert? Ich will mich nicht mehr schlagen mich einfach nur vertragen….. In meinem Selbst verloren bin ich neugeboren und scheine ich verwirrt so schlägt mein Herz doch unbeirrt.
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"Alle Menschen werden als Originale geboren, die Allermeisten sterben aber als Kopien." |
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#6 (Permalink) |
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Postrank 2
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Goldbrauner Herbst
Ein goldbrauner Oktober Überall welk anmutende Blätter Auf den Herbst folgt die Tristes Ein unerbittlicher Wechsel Dann kahle, hoffnungslose Kälte Alles stirbt, jede Vielfalt wird genommen Ein weißer Schleier legt sich auf das Land Makellos, leise und unbemerkt Begräbt er allerhand Unschuldiges Eben das Spiel der Zeit Ich wünsche mir ewigen Frühling Ewig neu und ewig unverbraucht Nie mehr Winter, Nie mehr Wechsel Der Schleier unterdrückt Keiner Möchte ihn, Alle nähren ihn Doch wird er sich nicht ewig halten können Er wird von Begrabenem abgelöst Eben das Spiel der Zeit Das Alte gerät zwar in Vergessenheit Doch lebt es klammheimlich weiter Es wartet auf seine Chance Wenn es wieder nach Oben trachtet Tragt den Frühling in eurem Herzen Steht der Kälte entgegen, wissend Dass sie nicht auf Ewig andauert Geändert von Dave91N (16.07.2008 um 14:23 Uhr) |
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#7 (Permalink) |
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Postrank 2
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Der purpurne Garten
Wandle durch einen Garten Voller Rosen und Narzissen So herrlich anmutend Im letzten Abendlicht Beschreite junge Pfade Zu des Schicksals Eiche Welche unbemerkt erwuchs Berühre ihre harten Rinden Wünsche mir Antworten Auf nie gestellte Fragen Doch schuf sie nicht Die Grube meiner Träume Zu des Baumes Fuß Liegt eine rote Rose Von unbeschreiblicher Pracht Berühre sie sanft alsdann Sie unter meinen Blicken stirbt Ab nun ist jede Illusion dahin Die Gewissheit kehrt zurück Lege ich mich nun in die Schatten Von dunklen Fliedern Unangenehm und doch verblümt |
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