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| Umfrageergebnis anzeigen: moderne auflagen von klassikern - notwendig oder überflüssig | |||
| notwendig |
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6 | 75,00% |
| überflüssig |
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2 | 25,00% |
| sowas noch nie gesehen, aber wäre neugierig |
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0 | 0% |
| Teilnehmer: 8. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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#1 (Permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 28.06.2009
Ort: mittelstetten 86830
Beiträge: 1.156
Blog-Einträge: 10
Renommee-Modifikator: 3 ![]() |
klassiker neu aufgelegt
immer wieder muß er herhalten. shakespears hamlet und speziell macbeth werden immer wieder neu aufgelegt. mit moderntalk ausgestattet und in vorstädte verlegt.
braucht es das - habe solche inszenierungen vor vielen jahren schon gesehen - und war nicht angetan davon. die sprache zerstückelt und die inhaltlichen aussagen zerstört hinterlassen sie den zuseher meist nur müde oder ärgerlich. meine sicht :-) aber wie seht ihr das. sind moderne abwandlungen von klassikern notwendig oder nicht.
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liebe grüße stephan am ende aller wege ist ein see ... Kunstforum Team |
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#2 (Permalink) |
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Postrank 6
![]() Registriert seit: 28.02.2010
Ort: D 74076 Heilbronn
Beiträge: 535
Renommee-Modifikator: 1 ![]() |
Nichts neues
Nur ein Beispiel:
Vor dem Schlafengehen schalte ich meinen Fernseher aus, läuft da beim genauen Hinhören ein Stück von Shakespeare, so unverfälscht, dass man ihn erkennt, gehe ich erst schlafen, wenn Shakespeare fertigt ist. Das ist so wie mit vielen Klassikern, warum sie klassisch sind, begreift man erst, wenn man sich mit ihnen befasst. |
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#3 (Permalink) |
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Postrank 2
![]() Registriert seit: 11.04.2010
Ort: 50827 köln
Beiträge: 50
Renommee-Modifikator: 1 ![]() |
Ich denke es kommt ganz auf den Klassiker selbst an, sowie auch auf die Art und den Beweggrund seiner Modernisierung, auf die Umsetzung usw.
Man kann das nicht verallgemeinern! Oft ist es auch nicht direkt das "moderne" an einer neuen Auflage, das die Sache ins lächerliche zieht, sondern lediglich der "Verfasser" der .. nun ... einfach keine Ahnung oder auch nur eine Gute Idee falsch umgesetzt hat! Daher sollte man einfach daran denken, wenn man sich an solch Sachen heranwagt, dass es sehr schwierig ist "altes" zu "erneuern" und es damit nicht einfach nur zu veralbern! |
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#4 (Permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 28.06.2009
Ort: mittelstetten 86830
Beiträge: 1.156
Blog-Einträge: 10
Renommee-Modifikator: 3 ![]() |
nun ich finde einfach das z,b, shakespeare doch auch für den geist der schönen sprache an sich steht, da wirkt slang oder vereinfachter derber wortschwall auf mich einfach vernichtend.
wer den geist des inhalts umsetzen will kann dies ja tun. familiendramen, macht, schicksal .... aber dann bitte mit eigener handlung. es wirkt auf mich einfach hilflos wenn man große namen und geschichten aufgreift und dann doch nur verstümmelt. habe da noch nichts gesehen was dem original auch nur im entferntesten das wasser reichen könnte. diese geschichten sind obwohl ja zeitlich gebunden doch von ihrem inhalt und ihrer aussage absolut zeitlos. daher macht es für mich auch keinen sinn aus diesen stücken moderne zeitgeist parodien zu machen. aber es bleibt natürlich geschmacksfrage :-) beste grüße stephan
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liebe grüße stephan am ende aller wege ist ein see ... Kunstforum Team |
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#5 (Permalink) |
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Postrank 6
![]() Registriert seit: 28.02.2010
Ort: D 74076 Heilbronn
Beiträge: 535
Renommee-Modifikator: 1 ![]() |
Zustimmung
Ich finde, Du hast vollkommen Recht! Auch wenn die Aussagen "ewig" gelten, erschliessen lassen sie sich zunächst einmal nur im historischen Kontext. Wenn sie zeitgenössiches bringen wollen, dann sollen sie zum Kuckuck auch eigenes verfassen!
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#6 (Permalink) |
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Postrank 2
![]() Registriert seit: 09.04.2010
Ort: Bodensee, südl. von Konstanz
Beiträge: 46
Renommee-Modifikator: 0 ![]() |
habe keine Zeit mir so etwas anzusehen, Goethe und Shakespeare waren mal sehr wichtig für mich... und Respekt vor den Originaltexten erscheint mir sinnvoll.
oben schrieb jemand: "... dann sollen sie zum Kuckuck ihr eigenes machen...." da stimme ich zu ![]() es gibt bestimmt viel gutes zeitgenössisches Theater und Drehbücher die es wert wären mit einem bruchteil der Inzenierungskosten unterstützt zu werden. die frage: "was ist theater/oper heute?" haben diese neuauflagen imho nicht beantwortet. |
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