<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>

<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		<title>Das Kunstmagazin - Blogs</title>
		<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/</link>
		<description>Kunstforum.com ist die Kunstcommunty für Künstler und Kunstinteressierte: Diskutiere zu Themen der Malerei, Architektur, Fotografie, Bildhauerei, Theater, Tanz, Film, Aktionskunst, Musik, Literatur, Lyrik, Kunsthandel, Kunstmarketing, Kunstmanagement</description>
		<language>de</language>
		<lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 12:01:57 GMT</lastBuildDate>
		<generator>vBulletin</generator>
		<ttl>60</ttl>
		<image>
			<url>http://www.kunstforum.com/forum/images/misc/rss.jpg</url>
			<title>Das Kunstmagazin - Blogs</title>
			<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/</link>
		</image>
		<item>
			<title>Reisen auf die insel</title>
			<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/118-reisen-auf-die-insel.html</link>
			<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 15:57:57 GMT</pubDate>
			<description>eine reise nach mallorca 15. 
großfinca-besitzer können sich dagegen wehren, sie sperren den tourismus aus, um traditionelles leben ungestört...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="3">eine reise nach mallorca 15.</font><br />
<font size="3">großfinca-besitzer können sich dagegen wehren, sie sperren den tourismus aus, um traditionelles leben ungestört erhalten zu können. sie sperren eben auch wanderwege, wie zum beispiel von paguera über die finca tora nach calvia, oder den abstieg vom panoramaweg über die finca paguera, oder den übergang von capdella über das nachtigallental zur finca fortuny.</font><br />
<font size="3">es ist schade, denn gerade diese großen fincas vermitteln dem wanderer noch immer eindrucksvoll die kraft und die macht einer großgrundbesitzer-kultur, schon allein durch ihre bauweise und die beherrschende lage der bauten in der landschaft. </font><br />
<font size="3">aber es gibt keinen zahmen tourismus. es gibt nur tourismus total. dann stehen eben die fremden plötzlich im kuhstall, im hausgang, im wohnraum und im garten und lassen an rastplätzen ihre abfallberge zurück.</font><br />
<font size="3">einen letzten ausflug will ich noch beschreiben. vom hotel aus gehen wir den strand entlang bis dieser zu ende ist. vorbei an allen strandcafes und restaurants, die meistens voll besetzt sind. der blick aufs meer und die vom anderen ufer der bucht herüber grüßenden felsen &quot;malgfat&quot; ist auch wunderschön. ebenso natürlich die betrachtung der vorbei flanierenden touristen. um diese jahreszeit bestimmen die senioren bis in die neunziger das bild. rüstig, sportlich, mit gehhilfen und auch rollator genießen sie alle den warmen winter dieser insel. am ende der bucht geht es eine steile, zum teil in den felsen gehauene, zum teil betonierte treppe hinauf.unterschiedliche stufenhöhen- und tiefen prägen dieses &quot;bauwerk&quot; und haben diesem aufstieg für uns den namen &quot;Spanische treppe&quot; eingebracht. oben angekommen, gehen wir auf einer straße oberhalb der steilküste mit freiem ausblick auf das meer und die großen buchten von paguera und santa ponsa weiter. </font><br />
<font size="3">bald erreichen wir eines der gelungensten bauunternehmungen pagueras: cala fornell. ein russischer baumeister - pedro ozup- hat mit virtuosem geschick ein regelrechtes pueblodorf in diese steile küste gebaut. ineinander geschachtelte appartments in stufenform, großzügig bepflanzt, mit terassen und rundbögen versehen, türmen sich übereinander in drei straßenzufahrten. in gelb, ocker und braun gehalten, oft mit kleinen funktionslosen verzierungen wie bögen, nischen,durchblicke oder säulen versehen, ist dieses gesamtkonzept eine wahre schönheit. alte, abgestorbene olivenbaumstämme sind ganz natürlich in die mauern einbezogen und die stufenartig erstellte anlage lässt jedem bewohner den blick aufs meer frei. nach etwa eineinhalb kilometer endet die straße vor einem hotel, das als hungerburg bekannt ist, wir wissen nichts genaueres. eine kleine badebucht mit pinien lädt noch zu einer rast ein.</font><br />
 <br />
<font size="1">fortsetzung folgt</font></div>


<!-- attachments -->
	<div style="margin-top:10px">

		
			<fieldset class="fieldset">
				<legend>Miniaturansicht angehängter Grafiken</legend>
				<div style="padding:3px">
				
	<a href="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/58d1280332668-reisen-auf-die-insel-kunst-4-102.jpg" target="attachment" rel="Lightbox" id="attachment58"><img class="thumbnail" src="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/58d1280332668t-reisen-auf-die-insel-kunst-4-102.jpg" border="0" alt="Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	kunst 4 102.JPG
Hits:	2
Größe:	15,2 KB
ID:	58" /></a>
	&nbsp;
	

				</div>
			</fieldset>
		
		
		
		

	</div>
<!-- / attachments -->
]]></content:encoded>
			<dc:creator>maximilian</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/118-reisen-auf-die-insel.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Reisen auf die insel</title>
			<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/113-reisen-auf-die-insel.html</link>
			<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 13:24:14 GMT</pubDate>
			<description>eine reise nach mallorca 14. 
auf der anderen talseite erinnerte uns viele jahre ein immer dort in einer koppel am waldrand stehender schimmel an...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="3">eine reise nach mallorca 14.</font><br />
<font size="3">auf der anderen talseite erinnerte uns viele jahre ein immer dort in einer koppel am waldrand stehender schimmel an eine wanderung mit enttäuschung. wir wollten den im wanderführer angegebenen &quot;steinernen wasserfall&quot; sehen. ein durch wald und hohes riedgras führender weg machte uns zu schaffen und erst, als wir schon über das etwa eineinhalb meter hohe steingebilde geklettert waren, stellten wir fest: wir haben soeben den steinernen wasserfall überquert! danach haben wir uns noch tüchtig verlaufen und landeten schließlich bei besagtem schimmel.</font><br />
<font size="3">das ende des talweges mündet in die straße zwischen andraitx und saracco. wir kommen an vielen kleinen häusern vorbei, an denen, wie überall die grünen, blauen oder roten fensterläden stets geschlossen sind. die eingangstüren da, wo es keinenfußweg gibt, direkt auf die straße. ab und zu erhaschen wir einen blick durch die angstaubten scheiben und entdecken stilvolle, gemütliche wohnzimmer mit dunklen olivenholz-möbeln. direkt von der straße geht es also in die intimsphäre der bewohner.</font><br />
<font size="3">ich erinnere michan den ausspruch einer schriftstellerin: &quot; die spanier haben bei ihren häusern die schokoladenseite immer innen.&quot; das in anspielung auf die oft sehr ungepflegt wirkenden aussenfassaden. </font><br />
<font size="3">die straßen durch andraitx sind eng und daher meist einbahnstraßen. die busse haben gerade platz, um, ohne einen passanten aufzugabeln, hindurch zu kommen. in saracco haben wir erlebt, das der bus wegen eines hindernisses neben einer bäckerei halten mußte. ein paar junge leute nutzten die gelegenheit, um durch das busfenster im laden schnell ein paar ensaimadas zu kaufen, bevor der bus wieder losfuhr,</font><br />
<font size="3">es wurde uns auch klar, warum die täler &quot;warm&quot; und &quot;kalt&quot; benannt werden. im warmen tal scheint ab etwa zehn uhr die volle sonne, ins kalte tal kommt sie wesentlich später und verschwindet  früher wieder hinter den hügeln. es ist ein abwechslungsreicher weg durch das alte bäuerliche mallorca, der auch nachdenklich macht. </font><br />
<font size="3">die vielen verlassenen kleinen fincas zeugen davon, dass in dieser gegend landwirtschaft heute nicht mehr erwerbsmäßig zu betreiben ist. der anbau ist zu arbeitsintensiv und die erzeugnisse sind  in dem heutigen marktgeschehen nicht mehr kostendeckend zu verkaufen. die nachkommen der ursprünglichen besitzer der kleinen fincas zieht es in industrie-regionen. haus und land werden zu geld gemacht. die neuen, meist ausländischen, besitzer renovieren und verschönern,um diese kleinen landsitze privat und freizeitlich zu nutzen. </font><br />
<font size="3">so fließt zwar kapital auf die insel, aber gefährdet die ursprünglichkeit zugunsten einer gewissen überfremdung und landschaftlichen veränderung. wobei ich zugeben muß, dass diesen veränderungen wahrscheinlich</font> <font size="3">nur die alternative eines schönen tales mit immer mehr dem verfall preigegebenen ruinen gegenüber steht. es ist natürlich nicht auf ganz mallorca so; aber dieses &quot;sa coma fredda&quot; ist ein beispiel. auch bei uns sind schöne , alte bergdörfer oft verunziert durch liftanlagen, hotelklötze und moderne tourismuseinrichtungen. altes bewahren ist eben oft nur dann attraktiv, wenn es in den tourismus eingebunden und zum besichtigungsobjekt wird.</font><br />
 <br />
<font size="1">fortsetzung folgt.</font></div>


<!-- attachments -->
	<div style="margin-top:10px">

		
			<fieldset class="fieldset">
				<legend>Miniaturansicht angehängter Grafiken</legend>
				<div style="padding:3px">
				
	<a href="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/53d1280064246-reisen-auf-die-insel-kunst-4-228.jpg" target="attachment" rel="Lightbox" id="attachment53"><img class="thumbnail" src="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/53d1280064246t-reisen-auf-die-insel-kunst-4-228.jpg" border="0" alt="Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	kunst 4 228.JPG
Hits:	1
Größe:	17,2 KB
ID:	53" /></a>
	&nbsp;
	

				</div>
			</fieldset>
		
		
		
		

	</div>
<!-- / attachments -->
]]></content:encoded>
			<dc:creator>maximilian</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/113-reisen-auf-die-insel.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Ausstellung</title>
			<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/neufeld/111-ausstellung.html</link>
			<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 17:04:39 GMT</pubDate>
			<description>30.07.2010 – 14.08.2010 
Mo-Sa. 10:00 Uhr – 17:00 Uhr 
So. 11:00 Uhr – 17:00 Uhr 
Vernissage Freitag 30.07.2010, 19:00 Uhr 
Historisches Rathaus,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>30.07.2010 – 14.08.2010<br />
Mo-Sa. 10:00 Uhr – 17:00 Uhr<br />
So. 11:00 Uhr – 17:00 Uhr<br />
Vernissage Freitag 30.07.2010, 19:00 Uhr<br />
Historisches Rathaus,<br />
Andernach,<br />
Hochstrasse / Ecke Kramgasse<br />
Eintritt frei<br />
<br />
Portrait vom Kunstmaler Viktor Neufeld<br />
TV-Sendung „:OK“ Offener Kanal Andernach, Neuwied<br />
am 30 Juli 2010 um 19:00 Uhr.<br />
Wiederholung: Freitag 23:00 Uhr<br />
Samstag 10:00 Uhr<br />
<a href="http://www.augensound.de/goto.php?url=http://www.ok-andernach.de" target="_blank"><font color="#000080">www.ok-andernach.de</font></a></div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Neufeld</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.kunstforum.com/forum/blogs/neufeld/111-ausstellung.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Reisen auf die insel</title>
			<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/108-reisen-auf-die-insel.html</link>
			<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 14:46:43 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[eine reise nach mallorca 13. 
es gibt auch wanderungen, die diese verträumtheit nicht zulassen. so der weg von andraitx über das "kalte tal" - sa...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="3">eine reise nach mallorca 13.</font><br />
<font size="3">es gibt auch wanderungen, die diese verträumtheit nicht zulassen. so der weg von andraitx über das &quot;kalte tal&quot; - sa coma fredda - und das &quot;warme tal&quot; -sa coma calente - zurück nach andraitx. anfangs sind wir auch in dieser reihenfolge gegangen. doch die lange strecke durch den ort sa coma auf der stark befahrenen staatsstraße am ende der wanderung hat uns dann dazu gebracht, den vorschlag unserer freunde zu übernehmen. wir fahren mit dem taxi von andraitx bis sa coma und gehen zuerst durch das warme tal. </font><br />
<font size="3">ein langes wegstück verläuft relativ eben durch orangenplantagen mit kleinen fincas. der blick nach vorn ist durch wegbiegungen und bäume versperrt. rückwärts schauend sehen wir noch den dunst der nacht und des rauches, der in den häusern entfachten feuer. ein romantischer anblick! dann geht es über zwei oder drei kleine aber heftige anstiege von plateau zu plateau nach oben. wir erkennen die ersten berge um den esclop und die landschaft wechselt von orangenplantagen zu oliven- und mandelbäumen. die fincas werden seltener. der fahrweg endet schließlich bei einem parkplatz in einen pfad. hier steht auch ein kleines bauerhaus. der besitzer hat immer abgefüllte plastikbeutel mit orangen, mandarinen, mandeln und birnen am zaun liegen. der preis ist angeschrieben und die wanderer machen gerne gebrauch von diesem &quot;selbstbedienungs&quot;-service mit frischem obst. </font><br />
<font size="3">am anfang des waldpfades, der nun kräftig ansteigt, ist immer eine kleine ziegenherde, die durch lautes meckern unser näher kommen bemerkt. hier haben wir auch die einfallsreiche bauweise eines jungen fincabesitzers kennen gelernt. um ohne verschalung betonsäulen errichten zu können, hat er hohlblocksteine übereinandergetürmt. dann versenkte er in den entstandenen hohlraum einige armiereisen. danach wurde der hohlraum mit beton aufgefüllt. so ist mit der zeit eine terrasse auf säulen entstanden. die terrasse ist gleichzeitig das dach eines schuppens oder garage. </font><br />
<font size="3">auf diesem waldpfad sind uns einmal junge spanische soldaten begegnet. etwa zwanzig rekruten, mit vollem marschgepäck und waffen, schwitzten bei mittagshitze bergan. je nach stimmung wurde unser &quot;holla&quot; erwidert oder auch nicht. wahrscheinlich konnten sich die geplagten nicht vorstellen, dass wandern spaß macht. angeführt wurden die jungen männer von einem offizier, natürlich ohne gepäck nur mit pistole. der weg geht nun unterhalb sehr steiler und zerklüfteter felsen zum pass ins kalte tal.</font><br />
<font size="3">wir überqueren die staatsstraße nach valdemossa und vor uns liegt eine ansammlung von kleinen und großen fincas in einem talkessel unterhalb des einstieges zum wanderweg nach la trappa. der weg durch das kalte tal geht gemächlich bergab auf der alten autostraße. sehr früh schon haben wir einen ausblick auf das sich öffnende tal bis fast nach porto andraitx hinab. </font><br />
<font size="3">in den ersten jahren waren hier nur halbverfallene fincas und ungepflegte nicht bebaute plantagen. jetzt sind alle häuser renoviert, um -und angebaut mit großzügig angelegten zufahrten. wieder einmal haben die deutschen zugeschlagen. in diesem falle aber zu gunsten der landschaft und ohne die wanderer zu beeinträchtigen.</font><br />
<font size="3">aber es gibt auf diesem weg noch ein leerstehendes, kleines häuschen. ein idealer rastplatz vor dem endgültigen abstieg nach andraitx. </font><br />
<font size="3">wir kommenan an einer palmenplantage vorbei. ein deutscher hat hier vor jahren angefangen, palmen in einer art baumschule zu züchten. nachdem sowohl sein haus, als auch die anpflanzung von jahr zu jahr größer und schöner geworden sind, nehmen wir an, dass er auch erfolg hat. </font><br />
 <br />
<font size="1">fortsetzung folgt</font></div>


<!-- attachments -->
	<div style="margin-top:10px">

		
			<fieldset class="fieldset">
				<legend>Miniaturansicht angehängter Grafiken</legend>
				<div style="padding:3px">
				
	<a href="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/49d1279809993-reisen-auf-die-insel-kunst-4-152.jpg" target="attachment" rel="Lightbox" id="attachment49"><img class="thumbnail" src="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/49d1279809993t-reisen-auf-die-insel-kunst-4-152.jpg" border="0" alt="Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	kunst 4 152.JPG
Hits:	4
Größe:	19,4 KB
ID:	49" /></a>
	&nbsp;
	

				</div>
			</fieldset>
		
		
		
		

	</div>
<!-- / attachments -->
]]></content:encoded>
			<dc:creator>maximilian</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/108-reisen-auf-die-insel.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Reisen auf die insel</title>
			<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/104-reisen-auf-die-insel.html</link>
			<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 17:53:41 GMT</pubDate>
			<description>eine reise nach mallorca 12. 
unser weg führt am talhang auf und ab.; mal fahrweg, mal von hecken und mauern gesäumte fußpfade. aus dieser halben...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="3">eine reise nach mallorca 12.</font><br />
<font size="3">unser weg führt am talhang auf und ab.; mal fahrweg, mal von hecken und mauern gesäumte fußpfade. aus dieser halben höhe zu den das tal begrenzenden hügeln haben wir ständig einen herrlichen ausblick, auch auf die gegenüber liegende hügelkette, hinter der sich der weg zum enrique und die steilküste zum meer befinden. in unregelmäßigen abständen erkennen wir die beeindruckenden seeräubertürme, die an der küste entlang gebaut worden sind. es sind wuchtige, aus großen natursteinquadern errichtete, etwa zwölf bis fünfzehn meter hohe wachtürme. sie sind gut erhalten, obwohl nicht gepflegt. ihr eingang liegt jeweils in etwa sechs meter höhe und ist - mit gutem grund - nur mit einer leiter erreichbar. </font><br />
<font size="3">immer wieder kommen wir auch an den alten grenzmauern vorbei, die von den inselbewohnern überall errichtet wurden. sie sind abgrenzung und stütze bei abschüssigem gelände zugleich. die originalmauern sind meist etwa zwei meter hoch, am fuß ein meter dick und immer ohne mörtel aus naturstein zusammen gefügt. es sind echte kunstwerke jener alten mauerbauer. vielerorts werden die mauer heute aus landschaftsgründen kopiert; aber eben mit beton und mörtel, auf die als oberste schicht natursteinplatten gesetzt werden. </font><br />
<font size="3">an einer wegbiegung treffen wir auf ein bauerhaus, das ungepflegt und verfallen wirkt. an der hauswand ist ein emaille-schild mit der aufschrift &quot;la ruina&quot; befestigt. auf dem höchsten punkt unseres weges, unterhalb eines felsens, der mitten im tal aufragt, ist eine neue finca gebaut worden. pompös, eindrucksvoll und schön zugleich liegt sie am hang. breit, mit vielen nebengebäuden, einer herrschaftlichen zweihundert meter langen zufahrt, die von niedrigen mauern eingefasst ist, steht sie ausladend vor uns. vor zwei jahren hatte man angefangen, dieses prachtstück zu bauen. </font><br />
<font size="3">vorbei an einem üppig blühenden mimosenstrauch fällt der weg leicht ab und wir kommen endlich zu unseren freunden. in einem eingezäunten feld stehen sie: zwei kleinere und ein ggroßer schon betagter esel. zögerlich, wie zufällig kommen sie näher und lassen sich kraulen und mit klee und kräutern fütter. mit dem blick auf den hafen geht der rest des weges durch gärten und wiesen und mündet letztlich in den wanderweg, der von cam de mar herüberführt. dieser zitronenweg ist uns in den letzten jahren sehr lieb geworden. </font><br />
<font size="3">man kann ihn einfach gehen, ohne verkehr, ohne zwang, etwas anschauen zu müssen. man läuft und schaut und träumt und genießt. wir sagen &quot;holla&quot; oder &quot;buenas dias&quot; und sind dabei einfach glücklich.</font><br />
 <br />
<font size="1">fortsetzung folgt</font></div>


<!-- attachments -->
	<div style="margin-top:10px">

		
			<fieldset class="fieldset">
				<legend>Miniaturansicht angehängter Grafiken</legend>
				<div style="padding:3px">
				
	<a href="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/45d1279562012-reisen-auf-die-insel-kunst-4-076.jpg" target="attachment" rel="Lightbox" id="attachment45"><img class="thumbnail" src="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/45d1279562012t-reisen-auf-die-insel-kunst-4-076.jpg" border="0" alt="Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	kunst 4 076.JPG
Hits:	4
Größe:	14,1 KB
ID:	45" /></a>
	&nbsp;
	

				</div>
			</fieldset>
		
		
		
		

	</div>
<!-- / attachments -->
]]></content:encoded>
			<dc:creator>maximilian</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/104-reisen-auf-die-insel.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Reisen auf die insel</title>
			<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/99-reisen-auf-die-insel.html</link>
			<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 14:48:09 GMT</pubDate>
			<description>eine reise nach mallorca 11. 
calvia rückt näher. die häuser werden größer und neuer. rechts kommen wir an einer hühnerfarm vorbei. nicht so, wie bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="3">eine reise nach mallorca 11.</font><br />
<font size="3">calvia rückt näher. die häuser werden größer und neuer. rechts kommen wir an einer hühnerfarm vorbei. nicht so, wie bei uns üblich, sondern freilaufend, in büschen sitzend, scharrend und mit einigen gockeln versorgt, scheinen diese hühner am eier produzieren zu haben. auf der linken seite macht uns ein etwas &quot;scharfer&quot; geruch darauf aufmerksam, dass eine ziemlich einfache stallanlage am unteren abhang eine kleine ziegenherde mit majestätischem ziegenbock, ziegenmüttern und kitzen  beherbergt. </font><br />
<font size="3">calvia ist eine typische kreisstadt und hat zwei rathäuser: ein altes mit einem fünf mal acht meter großen außenmosaik aus fliesen über die geschichte der insel, und ein neues, total funktionales, mächtiges gebäude in modernem mallorquinisch-maurischem stil. auf der höchsten stelle des ortes steht die kirche, die kathedrale, der dom - jedenfalls ein wuchtiger bau. innen, wegen der kleinen, hoch angelegten fenster, sehr dunkel. aber in jeder vielen seitenaltäre ein, wie bei uns früher üblicher, drehschalter an einem losen kabel für ein spärliches glühbirnenlicht. nach der besichtigung wieder auszuschalten! hinter der kirche befindet sich eine art kirchplatz mit brüstung, wo wir einen wunderschönen ausblick auf die hochebene und die angrenzenden hügel der sierra burguesa haben. </font><br />
<font size="3">in der nähe der bushaltestelle war viele jahre eine metzgerei. sehr oft wurden zum zeitpunkt unseres wartens gerade schweine- und schafhälften von einem metzger aus einem kleinen lieferwagen ausgeladen. jetzt ist die metzgerei geschlossen. auch der kleine lebensmittelladen existiert nicht mehr. dagegen wurde die bauruine eines schlößchens oder ehemaliger residenz zu einem sehr schönen odeon für kino, theater und andere veranstaltungen umgebaut und auch farbig in orange und rot sehr schön gestaltet. </font><br />
<font size="3">zwei begegnungen mit mallorquinern in calvia muß ich noch erwähnen. ein älterer herr konnte sich vom anblick der wartenden touristen nicht lösen, ging mit rückwärts gewandtem kopf und flog prompt über einen steinernen straßenbegrenzungsstopsel. er hat sich nicht weh getan. deswegen denken wir auch jedesmal an dieser stelle lächelnd an seinen unfreiwilligen sturz und seine schnelle flucht, nachdem er sich aufgerappelt hatte. </font><br />
<font size="3">ein anderer, ebenfalls älterer mann mit gangstock ging an der schmalen stelle zwischen straße und wartebank erst weiter, als alle touristen platz gemacht und die füße eingezogen hatten. gegebenenfalls stupfte er mit dem stock die füße an, wenn es ihm nicht schnell genug ging. </font><br />
 <br />
<font size="3">die verbindung zwischen andraitx und porto d'andraitx ist ein weites, zum hafen leicht abfallendes tal. so wie man vom kirchplatz in andraitx bis hinunter zum jachthafen sehen kann, hat man auf dem etwa sechs kilometer langen weg vom hafen zur stadt ständig die wuchtige kirche in mitten der häuser im blick.eine grandiose bergkulisse hinter der stadt mit dem doppelgipfel des es clop erinnert beinahe an ein panorama von c. d. friedrich.  die straßen von andraitx laufen parallel zueinander, wie mit dem lineal gezogen vom zentrumhinab zum ortsrand. </font><br />
<font size="3">es gibt mehrere möglichkeiten, das tal zu durchwandern. für uns ist der &quot;zitronenweg&quot; die schönste variante. warum er zitronenweg heist, ist uns schleierhaft; es gibt keine zitronenbäume. </font><br />
<font size="3">sobald wir den ortskern verlassen haben, beginnt eine unberührte ländliche gegend. viele kleine - ordentliche und nicht so ordentliche - fincas liegen im tal verstreut. nur in der mitte des tales zieht sich entlang einer schmalen fahrstraße eine ansammlung kleiner häuschen.</font><br />
 <br />
<font size="1">fortsetzung folgt</font></div>


<!-- attachments -->
	<div style="margin-top:10px">

		
			<fieldset class="fieldset">
				<legend>Miniaturansicht angehängter Grafiken</legend>
				<div style="padding:3px">
				
	<a href="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/41d1279291681-reisen-auf-die-insel-kunst-4-079.jpg" target="attachment" rel="Lightbox" id="attachment41"><img class="thumbnail" src="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/41d1279291681t-reisen-auf-die-insel-kunst-4-079.jpg" border="0" alt="Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	kunst 4 079.JPG
Hits:	3
Größe:	21,3 KB
ID:	41" /></a>
	&nbsp;
	

				</div>
			</fieldset>
		
		
		
		

	</div>
<!-- / attachments -->
]]></content:encoded>
			<dc:creator>maximilian</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/99-reisen-auf-die-insel.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Reisen auf die insel</title>
			<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/95-reisen-auf-die-insel.html</link>
			<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 15:16:10 GMT</pubDate>
			<description>eine reise nach mallorca 10. 
auf dem weg zum hotel erleben wir noch eine attraktion mallorcas: die prozessionsspinner-raupen. in meter langen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="3">eine reise nach mallorca 10.</font><br />
<font size="3">auf dem weg zum hotel erleben wir noch eine attraktion mallorcas: die prozessionsspinner-raupen. in meter langen schlangen, kopf an schwanz, kriechen diese kaum sechs zentimeter langen raupen im januar/februar aus ihren nestern in den pinien an den stämmen herab und werden als böse, giftige schädlinge von den einheimischen zertreten, wo sie ihrer habhaft werden.</font><br />
<font size="3">mit dem bau der autobahn von palma nach andraitx wurde auch der ausgangspunkt einer wanderung nach der kreihauptstadt calvia sehr schön umgestaltet. am fuße der &quot;molina&quot;, der haltestelle des busses, entstand ein imposanter kreisverkehr mit fußgängerbrücke. diese schwingt sich in einem weiten, kühnen bogen über die fahrbahnen bis zur &quot;molina&quot;. auch diese alte windmühle, die früher als wasserpumpe für eine finca diente, ist schön renoviert. die halb verfallenen gemäuer sind ausgebessert, die typischen kreisrund angeordneten flügel sind wieder komplett angebracht und eine kleine gepflegte grünanlage mit bänken lädt zum rasten ein, bevor man die wanderung durch den &quot;silberwald&quot; noch begonnen hat. hier spüren wir wieder den so beeindruckenden kontrast der insellandschaft. eben saßen wir noch an der modernen straßenführung und beobachteten den ständigen und reichlichen verkehrsfluß und keine hundert schritte sind getan und schon befinden wir uns in urwüchsiger wildnis.</font><br />
<font size="3">auf einem bequemen wanderweg gehen wir neben einem unsichtbar im dickicht plätschernden flüßchen zwischen riesenbambus, wildlorbeer und zistrosen in einen wald. dieser besteht aus urwaldartig wachsenden großen alten silberpappeln. aus der ferne hatten wir das gefühl, versilberte bäume zu sehen - den &quot;silberwald&quot;. rechts an den hängen erkennen wir eine aus der römerzeit stammende wasserleitung aus stein. an einigen stellen müssen wir das flüßchen überqueren, das sonst nur durch leises plätschern zu erahnen ist. gelegentlich begegnen wir auch reitern vom nahen reiterhof. an einer stelle des enger werdenden tales entdecken wir eine felsformation, die auf grund ihrer gestalt zu recht den namen &quot;schildkrötenfelsen&quot; trägt. inzwischen häufen sich auch gelb blühender klee, blaue immergrün blümchen und büsche von rosmarien und lavendel in voller blüte. </font><br />
<font size="3">nach der letzten &quot;flußüberquerung&quot;, bei der wir unsere wanderschuhe noch ein bißchen säubern, ist das ende des &quot;silberwaldtales&quot; erreicht. wir treffen auf die fahrstraße nach calvia. wenn man aus dem wald heraustriit, sieht man in der ferne die große kirche mächtig herüber grüßen. gleich zu anfang der straße ist ein kleiner gepflegter bauernhof, von einem deutschen ehepaar bewirtschaftet. im orangen- und zitronengarten finden ein paar schweine, hühner und schafe auslauf und futter. nach einer wegbiegung schauen uns die pferde des reiterhofes neugierig über dei mauer entgegen. ein weites plateau, an dessen linken ende capdella liegt, empfängt uns. verstreute kleine bauernfincas in weitläufigen, blühenden mandelbaumplantagen laden zum rasten ein. bei einem häuschen haben wir auch glück. es steht am straßenrand, nicht eingezäunt und scheinbar unbewohnt. wir schleichen zaghaft um das haus und entdecken an der sonnenseite zwei garten stühle an der hauswand. alles ist aufgeräumt und der besitzer des kleinen anwesens sicherlich nur am wochenende zugegen. wir wagen es, und setzen uns genüsslich nieder, genießen die sonne und die im rucksack befindlichen orangen, bananen und etwas zu trinken. das machen wir nun schon seit vier oder fünf jahren und erwarten jedesmal voller freude dieses stille, wunderschöne plätzchen, an dem wir auch immer die gleichen anderen bewohner zu treffen glauben: rotkehlchen.</font><br />
 <br />
<font size="3"><font size="1">fortsetzung folgt.</font>    </font></div>


<!-- attachments -->
	<div style="margin-top:10px">

		
			<fieldset class="fieldset">
				<legend>Miniaturansicht angehängter Grafiken</legend>
				<div style="padding:3px">
				
	<a href="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/37d1279034158-reisen-auf-die-insel-kunst-4-282.jpg" target="attachment" rel="Lightbox" id="attachment37"><img class="thumbnail" src="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/37d1279034158t-reisen-auf-die-insel-kunst-4-282.jpg" border="0" alt="Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	kunst 4 282.JPG
Hits:	4
Größe:	26,1 KB
ID:	37" /></a>
	&nbsp;
	

				</div>
			</fieldset>
		
		
		
		

	</div>
<!-- / attachments -->
]]></content:encoded>
			<dc:creator>maximilian</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/95-reisen-auf-die-insel.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Reisen auf die insel</title>
			<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/91-reisen-auf-die-insel.html</link>
			<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 08:04:40 GMT</pubDate>
			<description>eine reise nach mallorca 9. 
in einer weiten schleife zieht sich die straße um das dorf herum zur nächsten kleinen stadt: soller. hier ist die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="3">eine reise nach mallorca 9.</font><br />
<font size="3">in einer weiten schleife zieht sich die straße um das dorf herum zur nächsten kleinen stadt: soller. hier ist die endstation der eisenbahnlinie palma-soller, genannt der &quot;rote blitz&quot;. die zweite eisenbahnstrecke geht von palma zur lederstadt inka. diese eisenbahnen wurden bereits im neunzehnten jahrhundert gebaut, um den transport von den großen orangenplantagen im norden nach palma zu vereinfachen und zu beschleunigen. wir fahren also auch kilometerlang an orangenbäumen vorbei bis hinein in das tramuntana-gebirge. diesen genuss sollte sich jeder reisende, der mehrmals nach mallorca kommt, gönnen. auch deshalb, weil man in soller in die straßenbahn umsteigen kann, um zum porto de soller zu fahren. die verbindung von palma im äußersten süden nach porto de soller im nordwesten ist eine wirklich beachtenswerte leistung für eine insel.</font><br />
<font size="3">eine der für uns attraktivsten wanderungen geht vom bedeutendsten fischerei- und segelhafen im südwesten -porto d`andraitx - über die küstenberge des enrique nach san telmo oder saracco. von porto d`andraitx, in den letzten jahren leider wohnsitz vieler internationaler prominenter geworden, steigt ein gut angelegter weg hinauf auf einen bergkamm. dieser bietet mit seiner aussicht auf das tal von andraitx und gleichzeitig hinab in die zerklüftete küstenregion alles, was man sich von einer inselwanderung nur erwarten kann.</font><br />
<font size="3">auf halbem weg hinunter zur küste sind in einem talkessel noch zwei kleine fincas zu erkennen. ein karges leben; denn es gibt nicht einmal wald. nur halbhohe pinien, ginster, zistrosen und viele, viele sandsteinfelsen. einige blökende schafe lassen den schluß zu, dass diese höfe auch heute noch bewohnt sind. </font><br />
<font size="3">kurz vor der höchsten stelle des enrique erwartet uns eine tolle überraschung. wir können rückblickend unseren weg und die kolossale steilküste bewundern und haben gleichzeitig den blick frei auf das tal von saracco. es ist wie das abschiednehmen von einer schönheit und die begrüßung der nächsten. </font><br />
<font size="3">saracco, im zufahrtstal von andraitx nach san telmo gelegen, ist unser nächstes ziel, mit der möglichkeit, den bus nach hause zu besteigen. der übergang ins andere tal ist der ideale rastplatz für einen imbiß. hier begegnen sich die wanderer , deren wege sich kreuzen, und tauschen erlebnisse, erfahrungen und ihre &quot;wahre herkunft&quot; aus. links grüßt san telmo, das wir aber nicht oft besucht haben. wir halten uns, nachdem wir einige höhlenartige auswaschungen in den großen felsen passiert haben, in denen sich deutliche spuren von schutz suchenden wildziegen befinden, und nachdem wir eine steile serpentinenstrecke hinabgestiegen sind, nach recht in richtung saracco. der sehr schmale abstieg ist in den letzten jahren fast unbegehbar geworden. moto-cross und moutain-bike haben den weg total zerstört.</font><br />
<font size="3">saracco ist einfach ein kleines bergdorf, nichts besonderes. oder doch: es gibt an der bushaltestelle gegenüber der kirche, die leider immer verschlossen ist, aber den gleichen stil hat, wie schon oft bemerkt, eine kleine bodega oder kneipe oder so. vor der tür stehen auf dem fußweg drei mal zwei stühle mit kleinen tischchen. damit ist der schmale weg auch schon ausgefüllt. innen erleben wir zum ersten mal, später immer wieder, das mallorquinische dorfgasthaus. anfangs wirkt es etwas düster. im hintergrund eine nähmaschine auf einem wohnzimmertisch, ein bügelbrett mit bügeleisen, ein laufender fernsehapparat mit zwei oder drei älteren herren mit baskenmütze davor, an der theke einige junge leute, die sich lautstark unterhalten. die wirtin ist sehr freundlich, spricht aber nur mallorquinisch. wir sagen, halb auf deutsch, halb auf spanisch, was wir  trinken wollen: cafe con leche, ciocolata caliente, fanta. die gläser und tassen sind sehr sauber, wie wir sie in manchen touristencafes nicht nicht so vorgefunden haben. mit grazias, adios, hasta luego verlassen wir diese landestypische atmosphäre und fahren mit dem bus nach paguera.</font>  <br />
 <br />
<font size="1">fortsetzung folgt</font></div>


<!-- attachments -->
	<div style="margin-top:10px">

		
			<fieldset class="fieldset">
				<legend>Miniaturansicht angehängter Grafiken</legend>
				<div style="padding:3px">
				
	<a href="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/24d1278835423-reisen-auf-die-insel-kunst-4-112.jpg" target="attachment" rel="Lightbox" id="attachment24"><img class="thumbnail" src="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/24d1278835423t-reisen-auf-die-insel-kunst-4-112.jpg" border="0" alt="Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	kunst 4 112.JPG
Hits:	4
Größe:	17,1 KB
ID:	24" /></a>
	&nbsp;
	

				</div>
			</fieldset>
		
		
		
		

	</div>
<!-- / attachments -->
]]></content:encoded>
			<dc:creator>maximilian</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/91-reisen-auf-die-insel.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Reisen auf die insel</title>
			<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/88-reisen-auf-die-insel.html</link>
			<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 07:45:44 GMT</pubDate>
			<description>eine reise nach mallorca 8. 
natürlich gibt es auf mallorca auch viele sehenswürdigkeiten - touristisch sehr genutzt - , die man sich, wenn man die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="3">eine reise nach mallorca 8.</font><br />
<font size="3">natürlich gibt es auf mallorca auch viele sehenswürdigkeiten - touristisch sehr genutzt - , die man sich, wenn man die insel häufiger besucht, auch anschauen sollte. wir haben deshalb in den ersten urlauben drei große sektoren-rundfahrten gemacht. so konnten wir formentor, das nördlichste kap besichtigen. wild, ständig von kühlem wind umweht, ist es wie das ende der welt. wir besuchten kloster lluch mit seiner über siebenhundert jahre alten schwarzen madonna. oder kloster san salvador, das sich auf einem bergkegel erhebt. die anfahrt mit dem bus da hinauf ist abenteuerlich, da die engen serpentinen oft nur durch zweimaliges rangieren überwunden werden konnten. das kloster mit einem viele meter hohen christus aus stein ist ein weithin sichtbares zeichen früheren klosterlebens.</font><br />
<font size="3">dieses, einer mittelalterlichen burg ähnliche bauwerk war auch   kulisse und drehort für die verfilmung von &quot;der name der rose&quot;. die drachenhöhlen, leder- und perlenfabriken in inca und manacor, sowie likörfabriken sind am wege solcher rundfahrten gelegene &quot;attraktionen&quot;, die die mallorquiner den touristen gerne zeigen. es gibt auch ausgrabungsstätten der römer- und steinzeit mit siedlungsresten. südöstlich von der hauptstadt palma liegen die salinen, in denen aus meerwasser salz gewonnen wird.</font><br />
<font size="3">dann natürlich die hauptstadt &quot;palma de mallorca&quot;. von einheimischen wie fremden gleichermaßen oft besungen. zentral gelegen und doch direkt am meer steht die große kathedrale. ein wunderbarer dom, der im innern erst einmal düster wirkt. hat sich das auge daran gewöhnt, erschließt sich ein majestätischer, wuchtiger innenraum voller sakraler schönheit. auf einer insel erwartet man so etwas nicht und und wir können es nur begreifen, wenn wir bedenken, dass mallorca eben ein königreich war. in dieser tradition weist es auch heute noch eine sommerresidenz des spanischen königshofes auf. prachtstraßen, die altstadt, hafen, galerien, sehenswerte kirchen; alles besitzt diese inselmetropole von der man leicht in allen richtungen in jeweils einer autostunde das meer erreicht.</font><br />
<font size="3">auch das künstlerdorf deja gehört zu den touristischen sehenswürdigkeiten. viele internationale und einheimische künstler haben sich in diesem wahrhaft malerischen ort an der steilen westküste niedergelassen. einen zweifelhaften ruhm hat diese idylle leider durch die filmaufnahmen der tv-serie &quot;hotel paradie&quot; erhalten. touristen pilgern nach deja, nur um den drehort zu sehen, wo bekannte tv-stars agiert haben. dabei hat deja einen sehr schönen, malerischen ortskern, den man über schmale bergan führende gassen erobern muß. eine romanische basilika empfängt uns und zwei große, langrohrige vorder lader-kanonen zeugen noch von dem ständigen kampf gegen piraten und andere eindringlinge. da die kirche auf einem kleinen plateau am höchsten punkt des ortes liegt, haben wir einen umfassenden blick über das kleine, in die bergregion eingeschnittene tal von deja. schmale straßen führen zu etwas entlegeneren häusern. palmen, orangengärten sowie blühende mandelbäume runden die idylle ab.</font><br />
 <br />
<font size="1">fortsetzung  folgt</font></div>


<!-- attachments -->
	<div style="margin-top:10px">

		
			<fieldset class="fieldset">
				<legend>Miniaturansicht angehängter Grafiken</legend>
				<div style="padding:3px">
				
	<a href="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/23d1278575095-reisen-auf-die-insel-kunst-4-184.jpg" target="attachment" rel="Lightbox" id="attachment23"><img class="thumbnail" src="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/23d1278575095t-reisen-auf-die-insel-kunst-4-184.jpg" border="0" alt="Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	kunst 4 184.JPG
Hits:	2
Größe:	18,9 KB
ID:	23" /></a>
	&nbsp;
	

				</div>
			</fieldset>
		
		
		
		

	</div>
<!-- / attachments -->
]]></content:encoded>
			<dc:creator>maximilian</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/88-reisen-auf-die-insel.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Reisen auf die insel</title>
			<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/84-reisen-auf-die-insel.html</link>
			<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 08:16:39 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[eine reise nach mallorca 7. 
im allgemeinen jedoch werden "buenas dias" oder "holla" gerne und freundlich erwidert, wenn man sich beim wandern...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="3">eine reise nach mallorca 7.</font><br />
<font size="3">im allgemeinen jedoch werden &quot;buenas dias&quot; oder &quot;holla&quot; gerne und freundlich erwidert, wenn man sich beim wandern begegnet. auch ein fröhliches &quot;salute amigos&quot; haben wir erlebt, als wir an einer orangenplantage vorbei gingen, wo zwei betagte herren mit gläsern in der hand den sonntäglichen morgentrunk zu sich nahmen. ich erinnere mich auch an die bemühungen eines älteren mallorquiners, uns die richtige aussprache seines heimatortes beizubringen, als wir an einer bushaltestelle in calvia saßen. er ließ uns solange puigpunyent wiederholen, bis wir es richtig machten: putschpunjent. &quot;si,si&quot; strahlte er dann und wir waren beinahe gute freunde. </font><br />
<font size="3">natürlich gibt es auch situationen, in denen sie uns austrixten und sich darüber freuten. so, wenn wir versuchten, dem taxifahrer mit halb deutschen und wenig verständlichen spanischen worten klar zu machen, wohin wir wollten. nach einiger zeit kam dann manchmal: &quot;sie wollen zu kilometer hundertsechs? wollen sie nach la trappa wandern? steigen sie ein.&quot;</font><br />
<font size="3">la trappa ist ein ziel, um eine wunderschöne küstenwanderung zu machen. auf einem gewundenen pfad, der durch felsbrocken und kleine wiesenflecken oberhalb der baumgrenze führt, zieht sich die strecke vierhundert meter über dem meer dahin. an einigen aussichtspunkten können wir hinabschauen auf die brandung an der steilküste. an der gesamten westküste ist die insel wie abgebrochen und fällt ohne große zwischenstufen zum meer ab. fischer boote und segelschiffe, manchmal auch in der ferne ein tanker oder eine fähre sind wie spiezeuge anzuschauen. </font><br />
<font size="3">am ende des weges stehen auf einer großen plattform, umgeben von terrassen-feldern die ruinen eines ehemaligen trapisten-klosters. beeindruckend und bestaunenswert zugleich, welch besonderen, sicheren und doch erhebenden platz die mönche seinerzeit für ihre heimstatt gewählt haben. der ausblick von diesem plateau ist einmalig: unter uns das fischerdorf san telmo mit der vorgelagerten insel dragonera. </font><br />
<font size="3">wenn ich die westküste als &quot;wie abgebrochen&quot; bezeichnet habe, so ist die insel dragonera der länge nach &quot;durchgeschnitten&quot;. auf einer seite gibt es eine kleine hafenbucht und fahrwege, von denen einer steil in großen serpentinen auf den vierhundert meter hohen gipfel führt, auf dem ebenfalls ein altes kloster steht, das heute sperrgebiet ist und eine sternwarte beherbergt. auf der anderen seite geht es senkrecht hinab zum meer, ohne halt, ohne stufen.</font><br />
<font size="3">auf dem rückweg von la trapa hinab nach san telmo haben wir noch ein spielchen mit den wilden bergziegen getrieben. meine frau pfiff den neugierig vom kamm eines berges herunterschauenden ziegen zu und sie antworteten auf jedes pfeifen mit fröhlichem gemecker. die hänge der berge sind ein einziges gelbes meer aus blühendem</font> <font size="3">stechginster. er trägt seinen namen auch völlig zu recht; denn wer, wie ich, vor lauter begeisterung über die runden polster streichelt, holt sich schnell blutige kratzer an den händen.</font><br />
 <br />
<font size="1">fortsetzung folgt</font></div>


<!-- attachments -->
	<div style="margin-top:10px">

		
			<fieldset class="fieldset">
				<legend>Miniaturansicht angehängter Grafiken</legend>
				<div style="padding:3px">
				
	<a href="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/22d1278231391-reisen-auf-die-insel-kunst-4-168.jpg" target="attachment" rel="Lightbox" id="attachment22"><img class="thumbnail" src="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/22d1278231391t-reisen-auf-die-insel-kunst-4-168.jpg" border="0" alt="Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	kunst 4 168.JPG
Hits:	2
Größe:	22,3 KB
ID:	22" /></a>
	&nbsp;
	

				</div>
			</fieldset>
		
		
		
		

	</div>
<!-- / attachments -->
]]></content:encoded>
			<dc:creator>maximilian</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/84-reisen-auf-die-insel.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Reisen auf die insel</title>
			<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/83-reisen-auf-die-insel.html</link>
			<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 15:05:55 GMT</pubDate>
			<description>eine reise nach mallorca 6. 
auf dem rückweg erinnern wir uns bei dem eisentor am anfang des weges: als wir das erste mal diesen weg gehen wollten,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="3">eine reise nach mallorca 6.</font><br />
<font size="3">auf dem rückweg erinnern wir uns bei dem eisentor am anfang des weges: als wir das erste mal diesen weg gehen wollten, versperrte uns dieses tor den durchgang.wahrscheinlich war es geschlossen, um schafe daran zu hindern, in dieses absturz gefährliche gebiet zu gehen. neben dem tor ist eine kleine eisenleiter angebracht, die es den wanderern ermöglichen soll, über die etwa zwei meter hohe mauer zu steigen. gerade, als wir, sicher nicht sehr elegant, oben über die mauer &quot;grattelten&quot;, kamen einige junge spanier. sie sahen die kette, die das tor verschloss, wickelten sie einfach auf, gingen lachend hindurch und wickelten die kette wieder um die eisenstäbe des tores. </font><br />
<font size="3">die weitere fahrt nach valdemossa ist nicht sehr aufregend. plötzlich, nach einer kurve liegt dieser malerische ort vor uns. es ist der ort an sich, der sehenswert ist. schmale gassen mit ein- und ausblicken auf höfe, gärten und berglandschaft. hausnummernschilder aus fliesen mit darstellungen aus dem leben der ortsheiligen und eine kapelle, die ihr gewidmet ist. die karthause ist, von etwas ausserhalb des ortes betrachtet, ein schmuckstück in einer ziemlich unberührten natur. was den ort aber zur touristenattraktion gemacht hat, die jeder mallorcareisende &quot;gesehen haben muß&quot;, sind einige räume in der karthause: die wohnung von <a class="glossarylink" href="http://www.kunstforum.com/forum/vbglossar.php?do=showentry&amp;item=chopin">&#99;&#104;&#111;&#112;&#105;&#110;</a> und seiner geliebten george sand, die einen winter in mallorca verbracht haben. damals ein skandal. nicht nur wegen der hosen tragenden und zigarillo rauchenden george sand. heute eine lukrative einnahmequelle, die der erhaltung dieses imposanten bauwerkes und dem unterhalt deren besitzer dient.</font><br />
 <br />
<font size="3">eine begebenheit, die mich damals als insel-greehorn besonders beeidruckte, weil sie sogar nicht in das klischee der touristen passt: ich ging in eine kleine bäckerei, um für einen pausen-imbiß zwei ensaimadas zu kaufen. die alte, freundliche bäckerin wollte aber die teile, auf die ich zeigte, nicht verkaufen. ich war erstaunt und ettäuscht und dachte bei mir: &quot;vielleicht mag sie touristen nicht.&quot; mit viel mallorquinisch und zeichensprache macht sie mir schließlich verständlich, dass die von mir bezeichneten stücke nicht mehr frisch waren und gab mir von einem anderen backblech noch ofenfrische ensaimadas, nicht ohne sie zuvor noch dick mit puderzucker einzustäuben. </font><br />
<font size="3">wir machten mit den mallorquinern unterschiedliche erfahrungen, die aber meistens positiv waren. einerseits fühlen sie sich von den massen der ausländischen touristen und langzeiturlaubern wahrscheinlich erdrückt, andererseits sind diese im laufe der jahrzehnte zu einer nicht mehr weg zu denkenden einnahmequelle geworden. </font><br />
<font size="3">zu der teilweise vorhandenen reserviertheit hat sicher auch das auftreten der fremden beigetragen. tore, schilder oder sogar haustüren sind nicht immer respektierte grenzen. so haben wir erlebt, dass ein fincabesitzer neugierige touristen aus seinem haus treiben musste und sich überdies wegen des von den wanderern vor seinem hoftor zurück gelassenen unrates beschwerte. er sperrte daraufhin den wanderweg über seinen gesamten besitz und verweigerte manchmal mit dem gewehr in der hand den durchgang. </font><br />
<font size="3">dabei muß man bedenken, dass zirka fünfundachtzig prozent der insel in privatem besitz ist.</font><br />
 <br />
<font size="1">fortsetzung folgt</font></div>


<!-- attachments -->
	<div style="margin-top:10px">

		
			<fieldset class="fieldset">
				<legend>Miniaturansicht angehängter Grafiken</legend>
				<div style="padding:3px">
				
	<a href="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/21d1277996746-reisen-auf-die-insel-kunst-3-141.jpg" target="attachment" rel="Lightbox" id="attachment21"><img class="thumbnail" src="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/21d1277996746t-reisen-auf-die-insel-kunst-3-141.jpg" border="0" alt="Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	kunst 3 141.JPG
Hits:	3
Größe:	16,1 KB
ID:	21" /></a>
	&nbsp;
	

				</div>
			</fieldset>
		
		
		
		

	</div>
<!-- / attachments -->
]]></content:encoded>
			<dc:creator>maximilian</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/83-reisen-auf-die-insel.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Reisen auf die insel</title>
			<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/82-reisen-auf-die-insel.html</link>
			<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 12:21:43 GMT</pubDate>
			<description>eine reise nach mallorca 5. 
eine fahrt nach valdemossa ist ein besonderes erlebnis. mit einem reisebus fahren wir an der wildromantischen steilküste...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="3">eine reise nach mallorca 5.</font><br />
<font size="3">eine fahrt nach valdemossa ist ein besonderes erlebnis. mit einem reisebus fahren wir an der wildromantischen steilküste im westen der insel entlang. die straße liegt etwa dreihundert meter oberhalb des meeres an den steilen abbrüchen der berge. in schwindel erregender fahrt geht es in kurven und serpentinen dahin. bei besonders scharfen biegungen ruft der fahrer: &quot;geradeaus oder rechts?&quot;. und dann zeigt er in der krve nach unten, wo in der tiefe ein autowrack liegt. &quot;der ist geradaus gefahren&quot;. </font><br />
<font size="3">die erste ortschaft, die wir erreichen ist estelence - tomatendorf. große terrassen , dem fels abgerungen und durch dicke natursteinmauern gestützt, geben platz für kleine felder mit mandelbäumen und tomatenplantagen. in banyalbufar dann ein ähnliches bild. diesen ort haben wir häufig besucht. einmal, um in den engen gassen zwischen den am steilhang gebauten häusern herum zu schnüffeln. dabei konnten wir die ideenreichen methoden zur regenwassergewinnung kennen lernen. an die felswände sind aus mörtel kleine regenrinnen &quot;hingeklebt&quot;. diese münden in etwas größere gräben und endlich in riesige beton-zisternen. all das liegt oberhalb der ortschaft und versorgt die plantagen obst und gemüse stets ausreichend mit wasser. hier war es auch, dass wir uns eines der wenigen male im gewirr der vielen kleinen wege verlaufen haben. </font><br />
<font size="3">der zweite grund, banyalbufar zu besuchen, war der &quot;admiralsweg&quot;. ein im ruhestand befindlicher admiral hatte ihn für sich anlegen lassen, um täglich einen ausritt oberhalb des meeres zu dem kleinen fischerdorf &quot;la conge&quot; machen zu können. dieser weg ist noch bestens erhalten undwir sind ihn oft gewandert. dabei kommt man an einem alten kalkbrennofen und dem fundament eines früheren kohlemeilers vorbei. auf diesem wanderweg haben wir auch eine weiter besonderheit mallorcas kennen gelernt: baumerdbeeren. an cirka zwei bis drei meter hohen sträuchern hängen blüten und früchte. sie sind essbar, aber schmecken wie.... links unten rauscht die brandung an die steilen klippen, rechts oben starren wuchtige, bizarre sandsteinfelsen auf uns herab. letztere wölben sich an einer stelle des weges so weit vor, dass das meeresrauschen wie aus einem lautsprecher nur von oben zu hören ist. ein naturphänomen.</font><br />
<font size="3">der weg fällt am ende in zügigen serpentinen ab und wir schauen plötzlich auf ein gepflegtes landgut inmitten von terrassen, die das ganze tal ausfüllen. schafe und esel sind zu sehen und zu hören. auch hier wieder der festungsartige eindruck: hohe mauern, kleine fenster und aus einem kamin eine kleine rauchfahne. ein schimmel steht neben einer stalltür, wie wenn er auf seinen herren zum ausritt wartet. über allem eine stille, die man fast hören kann. die terrassen verlieren sich im hintergrund im pinienwald. </font><br />
<font size="3">noch ein stück abwärts liegt la canonge.ein paar verlassene fischerhäuser, einige bootsschuppen und ein kollossaler blick auf das meer mit gestaffelt vorspringenden felsabbrüchen bis weit in die ferne. der rote sandstein dieser bucht ist so alt wie der auf helgoland: zweihundert millionen jahre. ein stück davon liegt nun auch bei uns zu hause. </font><br />
 <br />
<font size="1">fortsetzung folgt</font></div>


<!-- attachments -->
	<div style="margin-top:10px">

		
			<fieldset class="fieldset">
				<legend>Miniaturansicht angehängter Grafiken</legend>
				<div style="padding:3px">
				
	<a href="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/20d1277814053-reisen-auf-die-insel-kunst-4-207.jpg" target="attachment" rel="Lightbox" id="attachment20"><img class="thumbnail" src="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/20d1277814053t-reisen-auf-die-insel-kunst-4-207.jpg" border="0" alt="Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	kunst 4 207.JPG
Hits:	3
Größe:	17,4 KB
ID:	20" /></a>
	&nbsp;
	

				</div>
			</fieldset>
		
		
		
		

	</div>
<!-- / attachments -->
]]></content:encoded>
			<dc:creator>maximilian</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/82-reisen-auf-die-insel.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Reisen auf die insel</title>
			<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/80-reisen-auf-die-insel.html</link>
			<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 12:29:17 GMT</pubDate>
			<description>eine reise nach mallorca 4. 
die großen fincas und die großen kirchen (kleine gibt es kaum) waren zu früheren zeiten die zufluchtsorte für die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="3">eine reise nach mallorca 4.</font><br />
<font size="3">die großen fincas und die großen kirchen (kleine gibt es kaum) waren zu früheren zeiten die zufluchtsorte für die umliegenden kleinen gehöfte bei angriffen der &quot;mohren&quot;.die seeräuberei hat viele jahrhunderte die insel geprägt. das spiegelt sich noch heute in manchen namen wider: &quot;cala del moncho&quot; ist die bucht der mohren, &quot;valdemossa&quot; ist das tal der mohren, &quot;casa del moncho&quot; ist das haus des mohren. mit mohren waren die araber aus dem norden afrikas gemeint, die immer wieder ihre raubzüge in das landesinnere unternahmen und nur durch die starken befestigungen der großfincas und der kirchen aufgehalten werden konnten. </font><br />
<font size="3">kirchen wie fincas haben wehrhafte mauern und relativ kleine fenster in den hohen, dicken wänden der gebäude. es fällt besonders bei den kirchen, die wie dome aussehen, auf, dass die kleinen fenster sehr hoch, fast ander dachkante angebracht sind. das verleiht ihnen etwas abweisendes und zugleich schutz bietendes. somit sind die kirchen innen entsprechend dunkel und die vielen kleinen seitenaltäre der heiligen müssen mit separaten schaltern beleuchtet werden.</font><br />
<font size="3">an einer wegbiegung ziemlich am höchsten punkt der straße - beim weißen pferd - öffnet sich plötzlich dem blick eine grandiose aussicht auf die küste und das meer. viele neubauten neben der etablierten finca &quot;son font&quot; demonstrieren, dass hier oben ruhe, abgeschiedenheit und schönheit der natur irgendwie seelenfrieden verspricht.hier endet auch die fahrstraße. ein schmaler waldweg entführt uns wieder hautnah in die natur. blühende sträucher (meist zistrosen), roter sandstein,riesenbambus unterbrechen angenehm die allgegenwärtigen pinien. viele wegbiegungen entlang eines kleinen, aber wild zerklüfteten steilabbruches lassen uns unvermittelt vor einer herrlichen kulisse stehen. es ist immer wieder unglaublich, dass es in unserer wilden, hektischen, gefährlichen welt so etwas gibt. mitten in einem talkesselliegt eine große finca. ringsum erheben sich hügel, mit wald bewachsen.im hintergrund der galatzo, rechts auf der höhe galiläa, wie hingeklebte häuschen einer weihnachtskrippe.</font><br />
<font size="3">auf halbem weg zur finca erkennen wir einen hain aus riesigen schirmpinien, deren majestätischen wuchs wir dann noch aus der nähe bestaunen können. die ständigen begleiter unserer wanderungen, steinalte olivenbäume, grüßen; und beim näherkommen huschen schwarze, flachköpfige eidechsen in die rindenlöcher und ritzen. hinter einem gatter erwarten uns einige schafe, die immer sehr scheu sind und sich nicht anfassen lassen. im gegensatz zu den vielen eseln. diese kommen zwar zögerlich und vorsichtig näher, genießen dann aber ein paar streicheleinheiten und leise worte, manchmal auch einen apfel.</font><br />
<font size="3">der rest des weges ist noch steil. er führt durch einige wohnhausgärten bergauf und wir werden vom bellen und kläffen vieler hunde begleitet. am ziel vor dem abzweig zur kirche entdecken wir, direkt neben der straße, eine mit blumen geschmückte grotte mit der jungfrau maria. und ein blick zurück ins tal zeigt uns den beginnenden tag dort unten: ein mallorqiner hat das übliche feuer zum verbrennen der äste und wurzeln nach dem baumschnitt entzündet. der holzfeuergeruch dringt bis zu uns und der rauch verschwindet träge in der schlucht, die hinab nach capdella führt.</font> <br />
 <br />
<font size="1">fortsetzung folgt</font></div>


<!-- attachments -->
	<div style="margin-top:10px">

		
			<fieldset class="fieldset">
				<legend>Miniaturansicht angehängter Grafiken</legend>
				<div style="padding:3px">
				
	<a href="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/19d1277635998-reisen-auf-die-insel-kunst-4-278.jpg" target="attachment" rel="Lightbox" id="attachment19"><img class="thumbnail" src="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/19d1277635998t-reisen-auf-die-insel-kunst-4-278.jpg" border="0" alt="Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	kunst 4 278.JPG
Hits:	3
Größe:	14,2 KB
ID:	19" /></a>
	&nbsp;
	

				</div>
			</fieldset>
		
		
		
		

	</div>
<!-- / attachments -->
]]></content:encoded>
			<dc:creator>maximilian</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/80-reisen-auf-die-insel.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Reisen auf die insel</title>
			<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/79-reisen-auf-die-insel.html</link>
			<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 13:34:10 GMT</pubDate>
			<description>eine reise nach mallorca 3. 
so auch auf dem weg nach capdella,einem idyllischen bergdorf, das wir gerne aufsuchen. es ist ein romantischer weg,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="3">eine reise nach mallorca 3.</font><br />
<font size="3">so auch auf dem weg nach capdella,einem idyllischen bergdorf, das wir gerne aufsuchen. es ist ein romantischer weg, nachtigalltal genannt. zunächst an drei bis vier meter hohem riesenbambus entlang, schlängelt sich der pfad leicht bergan. es geht vorbei an einigen verlassen wirkenden anwesen. hunde begrüßen uns je nach laune mit wildem gebell oder schwanz wedelnd.perlhühner, tauben, hühner, ziegen, schafe, esel, ab und zu ein pferd und viele mit schweren früchten beladene orangenbäume erfreuen das auge und das ohr.</font><br />
<font size="3">am ende dieses karrenweges begrüßen uns ur-ur-alte olivenbäume. von anfang an für mich die bemerkenswertesten gewächse der insel.</font><br />
 <br />
<font size="3">die sonne brennt.</font><br />
<font size="3">von einer nahen finca kläfft ein hund.</font><br />
<font size="3">die luft steht flimmernd überm tal.</font><br />
<font size="3">olivenbäume stehn am wegesrand</font><br />
<font size="3">den steinbewehrten hang hinauf</font><br />
<font size="3">bis nur noch felsen jedes wachstum hemmen.</font><br />
<font size="3">uralte fruchtbarkeit verströmen sie von jahr zu jahr.</font><br />
<font size="3">jahrzehnte höhlten ihre körper aus.</font><br />
<font size="3">es blieben dennoch starke, lebenssaft gefüllte streben:</font><br />
<font size="3">verbindung zwischen frucht und heisser erde.</font><br />
<font size="3">die rinde grau und rissig, </font><br />
<font size="3">schützend, sehend, mitteilsam:</font><br />
<font size="3">generationen, kriege, frieden, freude,leid.</font><br />
<font size="3">ich muß mein auge tief in die </font><br />
<font size="3">zerfurchten rillen senken</font><br />
<font size="3">und kann die weisheit spüren,</font><br />
<font size="3">die diese weggenossen mir vermitteln wollen.</font><br />
<font size="3">leben! nur leben!</font><br />
 <br />
<font size="3">capdella liegt in einem hochtal und ist eingebettet in einen ozean blühender mandelbäume. umrahmt wird dieser kleine, stille ort von bergen, wie dem galatzo, der in der form dem matterhorn ähnelt und zu den höchsten bergen mallorcas zählt.</font><br />
 <br />
<font size="3">in der ferne grüßt das winzige bergdorf galiläa, das wir auch schon einigemal erwandert haben. neben der alten romanischen kirche von galiläa ist eine düstere, aber freundliche und von wanderern und radfahrern  gerne besuchte bodega. kühle getränke, ensaimadas und einfache mittagessen können auf einer terrasse neben dem kirchenportal oder in einem etwas dunklen gastraum mit offenenem kamin, in dem immer ein riesiger olivenholzkloben brennt, eingenommen werden.</font><br />
<font size="3">der weg nach galiläa ist weit, aber sehr abwechslungsreich.von calvia, der kreishauptstadt, führt eine asphaltierte straße in langen serpentinen bergauf. dichte pinienwälder, schluchten und ausblicke in das hinterland wechseln ab.</font> <font size="3">der blick in das weite, hügelige land lässt vergessen, dass wir auf einer insel sind. große, festungsartige fincas liegen malerisch in der landschaft und wirken wie abschreckende wächter über einem ungebrochenen frieden.</font><br />
 <br />
<font size="1">fortsetzung folgt</font></div>


<!-- attachments -->
	<div style="margin-top:10px">

		
			<fieldset class="fieldset">
				<legend>Miniaturansicht angehängter Grafiken</legend>
				<div style="padding:3px">
				
	<a href="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/18d1277472838-reisen-auf-die-insel-kunst-4-279.jpg" target="attachment" rel="Lightbox" id="attachment18"><img class="thumbnail" src="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/18d1277472838t-reisen-auf-die-insel-kunst-4-279.jpg" border="0" alt="Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	kunst 4 279.JPG
Hits:	3
Größe:	13,3 KB
ID:	18" /></a>
	&nbsp;
	

				</div>
			</fieldset>
		
		
		
		

	</div>
<!-- / attachments -->
]]></content:encoded>
			<dc:creator>maximilian</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/79-reisen-auf-die-insel.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Reisen auf die insel</title>
			<link>http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/78-reisen-auf-die-insel.html</link>
			<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 13:57:43 GMT</pubDate>
			<description>eine reise nach mallorca 2. 
natürlich geniessen wir mit dem älterwerden den wandel von einfacher abenteuerlichkeit zu komfortabler modernität....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="3">eine reise nach mallorca 2.</font><br />
<font size="3">natürlich geniessen wir mit dem älterwerden den wandel von einfacher abenteuerlichkeit zu komfortabler modernität. trotzdem begleitet uns heute nach vielen jahren inselbesuchen mit der blossen freude an landschaft, sonne und geruhsamkeit noch immer das gefühl der ersten urlaubstage vom anfang unserer mallorca-reisen und wir nehmen veränderungen erfreut oder betrübt wahr.</font><br />
<font size="3">schade, dass es die alte, riesige finca von camp de mar nicht mehr gibt. wir sind gerne um ihre mauern geschlichen. wie oft habe ich sie gemalt! vor dem hinteren stallausgang standen mannshohe margueriten, durch die man sich erst einen weg bahnen mußte. wir wussten damals nicht, ob die finca noch bewohnt war. nur hin und wider ließen uns eine dünne rauchfahne oder ein paar wäschestücke auf einer leine leben vermuten. schon lange sind auch die mandelbäume auf dem weitläufigen areal abgeholzt. für das auge nicht minder schön steht nun eine große, luxuriöse residenzin mallorquinisch-maurischem stil für golfer auf diesem grund.das tal - mit blick auf eine malerische bucht mit steilküste - ist ein weitläufiger golfplatz geworden, umrahmt von kleinen pueblo ähnlichen häuserblocks für urlauber. die uns einst beeindruckende, leicht verwilderte fincaanlage ist einem gepflegten ambiente mit blumen, sträuchern und -gottseidank - einigen stehen gelassenen uralten olivenbäumen gewichen.in unseren köpfen ist nun beides. das eine ohne das andere nicht denkbar.</font><br />
<font size="3">die wanderstraße von camp de mar nach port andraitx durch pinienwälder oberhalb der bucht wurde schon vor unseren ersten urlaub angelegt. in der zwischenzeit sin die straßenbeleuchtungen ohne glas,verrostetund unbrauchbar. die teerdecke ist von großen schlaglöchern gezeichnet.erst in den letzten zwei jahren entstanden viele luxuriöse villen und residenzen.die straße ist zubringer von vielen baustellen geworden. es ist fast müßig, hier einzufügen, dass die bauherren überwiegend deutsche sind. nur an den stellen, von denen man das meer nicht sehen kann,blühen noch in einer üppigen, aber verwilderten vegetation jedes jahr unmengen von baumheiden in allen farben der pinkpalette.</font><br />
<font size="3">die straße mündet in einen fußweg zum hafen von andraitx. hier hat sich im grunde nichts verändert. alte mallorquinische bauernhäuser säumen den weg, eingerahmt von riesigen bis zu zwei meter hohen agavenhecken. immer wieder wird der blick frei auf das weite tal mit dem blick auf die stadt andraitx. wenn man zur richtigen zeit - januar/februar - hier ist, bietet sich ein einmaliges schauspiel: zig-tausende mandelbäume blühen! das tal ist erfüllt von einer weiß-rosa pracht und  die luft istschwer von diesem süßen duft.wo tourismus und kapital nicht die hände ausstrecken, bleibt es beim hergebrachten</font><br />
 <br />
<font size="1">fortsetzung folgt</font></div>


<!-- attachments -->
	<div style="margin-top:10px">

		
			<fieldset class="fieldset">
				<legend>Miniaturansicht angehängter Grafiken</legend>
				<div style="padding:3px">
				
	<a href="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/17d1277301446-reisen-auf-die-insel-kunst-4-078.jpg" target="attachment" rel="Lightbox" id="attachment17"><img class="thumbnail" src="http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/attachments/17d1277301446t-reisen-auf-die-insel-kunst-4-078.jpg" border="0" alt="Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	kunst 4 078.JPG
Hits:	3
Größe:	19,9 KB
ID:	17" /></a>
	&nbsp;
	

				</div>
			</fieldset>
		
		
		
		

	</div>
<!-- / attachments -->
]]></content:encoded>
			<dc:creator>maximilian</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.kunstforum.com/forum/blogs/maximilian/78-reisen-auf-die-insel.html</guid>
		</item>
	</channel>
</rss>
