...ja klar. Im Museum hängen Bilder oder stehen Objekte rum. Die meisten haben Objekttafeln. Manchma,l wenn ein Ausstellungskonzept so gemacht ist, dass Informationen noch zum Künstler, zum Werk oder ähnliches mitgeteilt werden sollen, dann kommt das auf extra Textträger. Bei historischen oder naturwissenschaftlichen Ausstellungen gibt es meist relativ viel Text. Je nachdem wie schwer etwas zu vermitteln ist. Ich bin aber an Kunstmuseen interessiert. In Kunstmuseen werden Texttafeln und Hinweisschilder (selbst fürs Klo, Fluchtwege etc.) nur sehr sparsam und extrem dezent bis gar nicht eigesetzt. Zumindest bei den Museen die ich kenne. Gerade in München ist die Auffassung der Kunstmuseen so, daß das Verständnis über die Kunstwerke erfolgen soll und Texte (Interpretationen und Lebensläufe von Künstlern) nur hinderlich sind. Sozusagen eine eher konservative Auffassung.
Soweit ich mich erinnere ist es im Centre Pompidou aber anders und auch einige amerikanische Museen. Interessant wären größere Museen, aber letztendlich wäre ich froh überhaupt eins zu finden.
Wenn zum Beispiel interessante Schriften, Farben, Textträger verwendet werden, so ist das genau das richtige. Aber auch digitale Medien oder gar Lichtprojektionen von Wegweisern oder Hinweisen sind super. Das ganze geht also ins Ausstellungsdesign.

Jetzt schreibe ich diese Arbeit und hätte gerne zur Dokumentation Museen in, oder in der Nähe, von D, die da etwas progressiver/moderner sind. Leider habe ich weder die Zeit noch das Geld rumzufahren und zu suchen. Deshalb habe ich die Hoffnung, das ich das einigermaßen ausreichend erklären konnte und jemand ein Museeum kennt, dass so oder ähnlich gestrickt ist.
LG Sosi