Vincent van Gogh – Zu Lebzeiten verkannt und heute berühmt. Die Farben wurden mit seiner Pinselführung zu einem berauschenden Meer an Symphonie und Harmonie. Kaum ein anderer Maler verstand es besser Bilder ins rechte Licht zu rücken. Schon mehrmals fanden Ausstellungen mit Vincent van Goghs Nachtbildern statt.
Geboren wurde der niederländische Maler am 20. März 1853 in Groot-Zundert. Zunächst wollte er, auch aufgrund seiner Eltern, Theologie studieren, doch seine Zweifel, die sein Leben immer wieder beeinflussten, drängten ihn zum Aufgeben des Studiums. Fortan wollte sich der
Künstler der Malerei hingeben.
Nach einem Streit mit seinen Eltern zog er nach Frankreich, wo er seinen späteren Freund
Gaugin kennenlernte. Mit ihm wollte eine Künstlerkolonie gründen, doch es kam anders. In einer heftigen Auseinandersetzung bedrohte
Van Gogh seinen Freund und schnitt sich wenig später das rechte Ohr ab. Immer mehr verfiel er in seinen Depressionen und Zweifeln, sie trieben Ihn zu einer psyschichen Starre, aus der er sich nicht mehr befreien konnte.
Seine Bilder werden in dieser Zeit immer aggressiver, ohne ihre poetische Schönheit zu verlieren. Der Farbauftrag ist dick, die Formen werden mit Punkten, kurzen Strichen und Spachtelkerbungen geprägt und immer wieder ist das Licht der zentrale Mittelpunkt in seinen Werken.
Vincent van Gogh fand nie in seinem Leben sein inneres Gleichgewicht. Nachdem er sich mit einer Pistole schwerverletzte, starb der
Künstler am 29.07.1890 an einer Blutvergiftung.
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