
Der flämische Künstler
Jan van Eyck, der 1390 geboren wurde, war einer der ersten Maler die sich mit der
Ölmalerei auseinandersetzten. Zuvor wurde meist auf Holztafeln mit Temperafarbe gemalt.
Durch den Maler
Antonello da Messina verbreitete es sich zunächst in Italien und wenig später weiter nach Nordeuropa. Populär wurde die
Ölmalerei in der Renaissance. Der venizianische
Künstler Tintoretto (1518-1594) vereinfachte mit der Entwicklung der Leinwand das Auftragen der Ölfarben.
Erst im 19.Jahrundert wurden die Ölfarben massenhaft und aus chemischen Zusätzen hergestellt.
Bei der
Ölmalerei werden die Farben aus Farbpigemnten und Leinöl vermischt. Es gibt natürlich auch weitere Zusätze, wie beispielsweise Asche, um weitere Effekte zu erreichen. Seit der Entstehung der
Ölmalerei wurden zahlreiche Techniken entwickelt. So zum Beispiel auch die Alla-Prima Malerei
. Bei der Nass in Nass Technik wird keine Untermalung und Lasur verwendet. Diese spontane Malerei gibt es bereits seit dem 16. Jahrhundert. Allerdings wurde die Alla-Prima Technik erst von den Impressionisten häufig verwendet. Denn so hatten die Künstler die Möglichkeit, ihre Werke im Freien zügig fertig zustellen.
Eine weitere Technik in der
Ölmalerei ist das Impasto
. Der sehr dicke Farbeauftrag bei der Impasto Technik hinterläßt absichtlich Abdrücke des Pinsels oder der Spachtel. Die Technik wird verwendet um dem Bild Dynamik und einen plastischen Eindruck zu geben. Berühmte Maler der Impasto Technik sind beispielsweise Rembrandt und
Tizian.
Ölfarben haften auf Baumwolle, Leinen, Holz, Metall, sowie Pappe. Aufgetragen werden Farben in der Regel mit Pinseln oder Spachteln.
Die
Ölmalerei gilt in der Kunst bis heute als Köngisdiziplin. Sie erfordert bis zur Perfektion jahrelanges Üben und Geduld. Doch gerade Ölfarben faszinieren aufgrund ihrer Lichteinflüsse und der Flexibilität