
Das
Louvre – weltbekannt und ein zu Hause für die Mona Lisa und die Venus von Milo. Erstmals erwähnt wurde das königliche Louvre um 1200. Doch die eigentliche bunt gemixte Baugeschichte begann 1515 unter Franz I. Danach setzten Heinrich II., Katharina de Medici, Ludwig XIV: und weitere königliche Berühmtheiten den Bau fort. Erst nach der Verlegung der Residenz nach Versailles fanden die Bauarbeiten vorerst ein Ende. Im 18. Jahrhundert beendete Napoleon die Arbeiten am imposanten Bauwerk. Seit 1988 dient die Pyramide des Architekten
Leoh Ming Pei als Haupteingang. Zu dieser Zeit noch sehr verspottet, gilt der gläserne bau als ein kleines Wahrzeichen des Louvres.
Heute umfasst die Sammlung über 380.000 Werke und über 35.000 Gemälde. Flächenmäßig gilt das Louvre als größtes
Museum weltweit. Besonders interessant sind die griechischen und römischen antiken Sammlungen, sowie wertvolle Werke von berühmten Künstlern der letzten Jahrhunderte. Der Ursprung der Sammlung liegt im 14. Jahrhundert. Damals fing der Herzog Jean Duc de Berry Gemälde und Buchmalereien, die bis heute im Museum zu besichtigen sind, an zu sammeln. Bis zur französischen Revolution blieb die außergewöhnliche Kunstsammlung allerdings der Öffentlichkeit verschlossen. Erst ab 1793 durften Besucher einen Blick auf die Werke werfen.
Heute strömen zahlreiche Besucher jedes Jahr in das
Louvre. Allerdings ist es bei der Größe kaum möglich alle Kunstwerke an einem Tag zu erleben. Wer auch mal bei einem Aufenthalt in Paris das Louvre besuchen möchte, kann sich interessante Infos auf der Webseite
www.louvre.de einholen.