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Geschrieben: 27.05.2009 um 11:20 von
Kerstin
Der Impressionismus in der Malerei war Mitte des 19. Jahrhunderts eine revolutionäre Befreiung von angepasster Kunst. Angefangen hat alles in Paris. Dort herrschte der Stil des Malers Dominique Ingres, der es klassisch mochte und es auch seinen Schüler so weitervermittelte.
Doch schon lange hatten Künstler wie Monet oder Delacroix genug von dunklen Farben und klaren Linien. Sie brachen mit dem künstlerischen Standard, packten Malutensilien und Staffelei ein und setzten sich in die freie Natur, um den Augenblick festzuhalten. Motiv waren Natureindrücke zu verschiedenen Tageszeiten. In groben und kurzen Pinselstrichen wurden die Motive festgehalten. Durch diese Maltechnik verschwamm die Farbe beim Betrachten in der Ferne und so wurde die Phantasie des Betrachters angeregt.
Allerdings erhielten die Impressionisten zunächst nur Hohn. So hieß es,
dass die Bilder unfertig seien und es wurde sogar in Zeitungen davor gewarnt, dass schwangere Frauen bei einem Besuch eines Impressionisten Fehlgeburten erleiden könnten. Einzig Napoleon III. zeigte sich offen für diese Kunstrichtung und startete eine Ausstellung für die impressionistischen Künstler. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Impressionismus anerkannt und auch weiter entwickelt.
Die Künstler George Seurat und Paul Signac malten ihre Bilder nur noch mit Punkten. Dabei wird die Farbe nicht verschmischt, sondern punktweise nebeneinander angebracht. Daraus entstand dann der Neo- und Postimpressionismus. Nicht nur in Frankreich war der Impressionismus weit verbreitet, auch in Deutschland und Österreich gab es zahlreiche impressionistische Künstler.
Quellen:
www.seilnacht.com
www.art-perfect.de
Buch: Gemäldegalerie Neue Meister
©Kunstforum.com
Zuletzt aktualisiert: 27.05.2009

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