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Heinrich Heine
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Geschrieben: 28.04.2009 um 16:10 von Kerstin
Dein Angesicht so lieb und schön,
Das hab ich jüngst im Traum gesehn,
Es ist so mild und engelgleich,
Und doch so bleich, so schmerzenbleich.
Und nur die Lippen, die sind rot;
Bald aber küßt sie bleich der Tod.
Erlöschen wird das Himmelslicht,
Das aus den frommen Augen bricht.


So schön kann die Alltagssprache sein, ohne großes Kino umschreibt der Dichter die Liebe und das Leid. Nur wenige Literaten schafften große Emotionen mit kleinen Worten. Einer davon ist ein Heinrich Heine, der als letzter Dichter der Romantik gilt und der dieses Gedicht mit Hingabe verfasste.

Geboren wurde er am 13. Dezember 1797 in Düsseldorf. Heinrich Heine entstammte aus einer jüdischen Familie, der Vater war Tetxilkaufmann.
Zuerst beginnt Heine 1815 eine käufmännische Ausbildung bei einem Bankier, ein wenig später wechselte er seinen Lehrplatz zu seinem Onkel nach Hamburg. Bereits 1817 veröffentlichte Heinrich Heine unter einem Pseudonym sein erstes Gedichtband „Hamburgs Wächter“.

Zwischen 1819 und 1824 studiert er an mehreren Universitäten, darunter auch Göttingen, Jura. Zwischendurch veröffentlichte Heine mehrere literarische Werke, unter anderem „die Harzreise“, die Heinrich Heine während einer Wanderung durch den Harz schrieb. Ein Jahr nach dem abgeschlossenen Studium lässt er sich zum evangelischen Glauben taufen.

Nach kleineren Veröffentlichungen beschloss Heine aufgrund mangelnder Berufsperspektive nach Paris umzusiedeln. Dort arbeitete Heine zunächst als Korrespondent für deutsche Zeitschriften.
Frankreich war eine inspirierende Zeit, zahlreiche Werke, die bis heute bekannt sind, entstanden. Allerdings werden am 10. Dezember 1835 alle Werke von Heine in Deutschland verboten.

Am 17.Februar 1856 stirbt Heinrich Heine in Paris.

Quelle: www.heinrich-heine.net



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Zuletzt aktualisiert: 29.04.2009




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