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Geschrieben: 23.06.2009 um 16:58 von
Kerstin
Ob späte Moderne oder Transavantgarde, die Postmoderne spiegelt sich in vielen Facetten wieder. Bestrebt nach der Abwendung des klassischen Weltbildes und der Entgegenwirkung der intellektuellen Kunst, tritt die Postmoderne immer mehr in den Vordergrund.
Bereits Anfang der 1980er entwickelte sich die Postmoderne. Die neue Stilrichtung sollte der tiefgründigen und intellektuellen Kunst entgegenwirken. Es galt nicht Neues zu erschaffen, sondern das Alte neu zu konstruieren. Die Welt war aus Sicht der postmodernen Künstler, Literaten, Musiker und Architekten nicht angeordnet, sondern chaotisch und pluralistisch. Außerdem wird eine Offenheit gegenüber der Kunst gefordert und dabei absichtlich Massenkunst mit Idealen verwischt.
Bereits 1870 taucht der Begriff Postmoderne auf. Verwendet wurde es erstmalig vom englischen Maler John Watkins Capman, der einen postmodernen Malstil entwickeln wollte. Seit dem wird dieser Ausdruck oft definiert und benutzt.
In allen künstlerischen Bereichen findet die Postmoderne Anklang. Auch in der Philosophie und Politikwissenschaft hat der Stil Anhänger. Insbesondere in der Literatur trat die pluralistische Ausdrucksweise schon vor 1980 in Form des postmodernen Romans auf. In der Malerei werden Künstler in der Regel Neue Wilde genannt. Hauptmerkmale sind unter anderem großflächige Leinwände, heftige und schwungvolle Pinselstriche, sowie eine wahre Farbsprengung. Bekannte Maler und Malerinnen sind Elvira Bach, Werner Büttner und Martin Disler
Quellen:
www.kunstwissen.de
www.pixelio.de pixelio/Christian Drab ©
© Kunstforum.com
Zuletzt aktualisiert: 24.06.2009
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