Dadaismus- die Antikunst, die sich gegen die Moral der Gesellschaft stellt und das Sinnlose zum Sinnvollen verwandelt. Die Kunstrichtung entstand auf einem „Kongress“ in Zürich. Dort trafen sich alle
Künstler aller Sparten und gründeten eine Kunstopposition. Außerdem flohen sie in das neutrale Zürich, um dem 1. Weltkrieg aus zu weichen.
Der Name Dada stammt aus dem Französischen und bedeutet übersetzt „Steckenpferd“. Mitbegründer der künstlerischen Bewegung war unter anderem der Dichter Hugo Ball, der der Kunstrichtung auch den Namen gab, und der Maler Hans Arp.
Der
Dadaismus wurde nicht nur in der Malerei gelebt, sondern auch in der Literatur, der den klassischen Ausdruck über Board warf und Wort und Klang abstrahierte. Besonders der Zufall sollte über das Entstehen der Kunst entscheiden. Aber die Dada-Bewegung ist noch mehr als nur eine Abstraktion, sie sollte die Missstände des ersten Weltkrieges darstellen und so wurden Simultangedichte mit schrecklichen Geräuschen verglichen, die es in einem Schützengraben gibt, um die Öffentlichkeit über das Grausame eines Krieges zu verdeutlichen.
Neben Deutschland war auch die USA ein begeisterter Anhänger der Kunstrichtung, vor allem weil viele deutschstämmige Künstler zu dieser Zeit in amerikanischen Galerien ausstellten.
In den 1920ern ließ dann die avantgardistische Revolution nach und aus ihr entstanden neue Kunstrichtung wie die neue Sachlichkeit.
Quelle:
www.beyers.com
www.uni-stuttgart.de
Buch: „Gemäldegalerie Neue Meister“