„Wenn ich nicht Teller abwasche, Brötchen backe, Betten mache, Hemden flicke, Essen koche oder Zimmer aufräume – dann male ich, Geschirr, Brötchen, Kissen, Wäsche und Speisen – in einem aufgeräumten Zimmer“
Ein für viele zutreffendes Zitat von der 1941 in Berlin geborenen Künstlerin Christiane Maether, dass sie in den 1960er in einem DuMont Künstlerbuch hinterließ. Denn noch heute schwanken viele Frauen und ebenso Männer zwischen Kunst und Alltag.
In den 1960er war endlich der Durchbruch für frauliche Emanzipation in der Kunst gelungen. Studieren, auch ohne reiche Eltern, eine Frau musste nicht mehr nur Hausfrau sein. Ein sehr gutes Beispiel ist Christiane Maether, die es geschafft hat, sich und Ihre Kunst in eine bis dahin Männer dominierten Welt, einen eindrucksvollen Platz zu sichern, bis heute.
Christiane Meather studierte von 1961 bis 1967 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und war Meisterschülerin von Alexander Camaro, dessen Kunst im dritten Reich als entartet galt.
Für ihre Plastiken und Kunstwerke erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und war bis 2006 Professorin an der Universität in Aachen.
Ihre Arbeiten strahlen eine geballte Energie aus, eingefangen in Farbe und Form. Besonders ihre fraulichen Darstellungen mit kräftigen Farbausdruck, wirken weich, fast schon zart. Keineswegs entsprechen ihre Frauendarstellungen den heutigen Idealmaßen, das sollen sie auch nicht. Die vollendeten Schönheiten mit runden, schwungvollen Linien finden sich oft in Ihren Plastiken und Gemälden wieder.
Noch heute stellt die Künstlerin ihre Arbeiten in namhaften Galerien und Austellungsorten aus. Christiane Maether wohnt heute mit Atelier im Schloss Hambach an der Weinstraße.